Typisch Teckel

Marion und Burkhard wollten heiraten gehen,

und dabei nur liebe, wohlerzogene Teckel sehen.

Jagen, hetzen, Beute machen zu jeder Zeit,

hierzu waren die Acht immer bereit.

Und war dies mal nicht drin,

hatten Sie manch anderen Schabernack im Sinn.

Doch diesmal waren die Teckel dran,

sie dienten der Hochzeitskutsche als Gespann.

Durch Seulingen zog der Hochzeitszug der Dackel,

mit großem Gekläffe und Schwanzgewackel.

Schön anzusehen war die Parade,

doch was dann geschah war schade.

Von einer Mauer sprang Hubert´s Katz

Und schon vollführte die Kutsche einen Satz.

Mit Jaulen und Gebell,

machte die Meute die Katze schnell.

Die Hatz ging durch den ganzen Ort,

doch plötzlich war die Katze fort.

Gar traurig ist die Hochzeitsmeute,

kaputt die Kutsche und keine Beute.

Und die Moral von dem Gedicht:
Traue Teckelwieslern nicht.

Bei diesen kleinen Chaoten,

ist größte Vorsicht geboten!

 

Uwe Melchior